Wiesbaden wirbt mit Sockenaktion für Inklusion am Welt Down Syndrom Tag

Wiesbaden wirbt mit Sockenaktion für Inklusion am Welt Down Syndrom Tag
Wiesbaden wirbt mit Sockenaktion für Inklusion am Welt Down Syndrom Tag | Bild: Stadt Wiesbaden

Die Stadt Wiesbaden und lokale Interessenvertretungen rufen für Samstag, 21. März 2026, dazu auf, zwei verschiedene Socken zu tragen. Mit der Aktion soll auf das Welt Down Syndrom Tag aufmerksam gemacht werden und ein Zeichen für Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe gesetzt werden.

Aktion und Symbolik

Die bunten, ungleichen Socken gelten international als Symbol für den Welt Down Syndrom Tag. Sie verweisen auf das dreifach vorhandene 21. Chromosom bei Menschen mit Trisomie 21 und stehen zugleich für die Wertschätzung von Individualität und Vielfalt. Aufgerufen ist die Bevölkerung, am 21. März zwei unterschiedliche Socken zu tragen, um so Sichtbarkeit für das Thema herzustellen.

Oberbürgermeister Gert Uwe Mende sagte, man wolle mit der gemeinsamen Aktion bewusst ein Zeichen für Inklusion und Vielfalt setzen. Er verwies darauf, dass viele Betroffene weiterhin mit Vorurteilen, strukturellen Schwierigkeiten und Barrieren konfrontiert seien, die eine gleichberechtigte Teilhabe erschwerten. Deshalb sei es wichtig, sich weiter für Inklusion einzusetzen.

Beteiligte, Forderungen und Informationen

Zu den Initiatoren der Aktion gehören Vertreterinnen und Vertreter des Expertenrats sowie der Elterntreff Down Syndrom Rheingau Taunus und Wiesbaden. Die Sprecher des Expertenrats, Yvonne Mondani und Marius Ohlendorf, betonen, dass Menschen mit Down Syndrom gleichberechtigt wahrgenommen werden sollten, insbesondere im Bereich inklusiver Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Die Übersetzung von Informationen in Einfache Sprache ist dem Expertenrat dabei ein wichtiges Anliegen.

Die kommunale Inklusionsbeauftragte Andrea Hausy lädt die Bevölkerung zur Teilnahme ein und beschreibt die Aktion als gemeinsames Zeichen für Offenheit und Vielfalt. Weitere Informationen zur Aktion sind über die kommunale Inklusionsbeauftragte der Landeshauptstadt Wiesbaden unter inklusionsbeauftragte@wiesbaden.de sowie telefonisch unter (0611) 315896 erhältlich.

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